Arm, sexy, xenophob?

Laut einer neuen
repräsentativen Studie hat jeder vierte Mensch in Berlin Abneigungen
oder Vorurteile gegen MigrantInnen. Die Studie „Wie tolerant ist
Berlin?“ ist vom Meinungsforschungsinstitut Info GmbH durchgeführt
worden. Laut dessen Chef zeigt sie, dass Berlin im Bundesvergleich
schlecht abschneidet. In Stadtteilen wie Marzahn-Hellersdorf hatten ca.
50% der BewohnerInnen Abneigungen und Vorbehalte gegen BerlinerInnen
migrantischer Herkunft geäußert. Insbesondere gegen Menschen mit
türkischem, arabischem oder russischem Migrationshintergrund bestehen
Vorurteile. Im selben Zusammenhang stellte auch der Konfliktforscher
Wilhelm Heitmeyer seine Studie zu Gewaltaffinität in Berlin vor. Gerade
bei Menschen, die zu rechten Positionen neigen, nimmt demnach die
Billigung von Gewalt zu. Nach der Definition dieser Studie ist jeder
zehnte Deutsche rechtspopulistisch eingestellt.

SN

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